Steinzeug- Rohrmaterial

Vor und Nachteile bei erdberührten Grundleitungen und Nebenleitungen

In der Nähe von Büschen, Sträuchern oder Bäumen - Beispiel Wurzelwerk.

Steinzeugrohrleitungen in einer gering verlegten Tiefe und in dem Wirkungskreis von Vegetation in Form von Sträucher, Büsche oder Bäume haben zu weil in den Verbindungsstücken mit teilweise massiven Wurzeleintritt zu kämpfen.

 

Ist eine Wurzel einmal an der Rohrverbindung in die Rohrleitung eingedrungen, kann diese meist mehrere Monate bis Jahre ungehindert und unbemerkt wachsen.

 

Abhängig von der Wurzelart wächst das Wurzelwerk in die Länge, Höhe, Breite und macht sich erst dadurch bemerkbar, dass bei Starkregen oder länger andauerndem Regen das Abwasser nicht mehr abgeleitet werden kann. Kommt noch Unrat/Laub hinzu, zum Beispiel von einer Dachrinne oder Fäkalien, verstopfen diese zunehmend.

 

Die Gefahr bei eingewachsenem Wurzelwerk im Anfangsstadium:

 

Der Wasserspiegel innerhalb der Rohrleitung steigt vor dem Hindernis an, so dass sich das abzuleitende Abwasser verwirbelt und Erdreich durch die undichte Rohrverbindung zusätzlich in die Abwasserleitung einträgt. Die Folge - Entstehung von Unterbögen/Absackungen. Daraus resultierend entschleunigter Wasserfluss und potentielle dauerhafte Rohrverstopfungen.

 

Die Gefahr bei hineingewachsenem Wurzelwerk im Endstadium:

 

Das anfänglich kleinere eingewachsene Wurzelwerk breites sich aus, nimmt im Laufe der Jahre im Durchmesser zu, der Platz innerhalb der Rohrverbindungsstücke jedoch bleibt unverändert!

 

Das mögliche Resultat - Die Steinzeugrohrwandung bricht.  Dieser Schaden kann nur durch das Freilegen der betroffenen Stelle behoben werden.

 

In den meisten Fällen kann das Wurzelwerk innerhalb der Rohrinnenwandung grabenlos mittels Rohrreinigung entfernt werden - jedoch, einmal eingedrungen, treiben die Wurzelenden in der Regel erneut.

 

Behebung der Schadstelle ohne Unterbogen:

 

- Kurzliner-Technik

- Schlauchliner-Technik 

 

In Abhängigkeit von Zugänglichkeit, Rohrdimension und Formstücke können solche Fehlstellen grabenlos mit dem Kurzliner oder Schlauchliner behoben werden wenn sich kein Unterbogen gebildet hat.

 

Situationsabhängige Prüfung über Wirtschaftlichkeit der grabenlosen Rohrsanierung zur offenen Bauweise oder Umlegung der betroffenen Rohrleitung.

 

Behebung der Schadstelle mit Unterbogen:

 

Sollte die Schadstelle im Zuge der Kanalinspektion einen zu starken Unterbogen aufweisen kann mit einer punktuellen Verlaufsortung an der Oberfläche, mit Angabe der Tiefe und Richtung, markiert werden.

 

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